[svn-upgrade] Integrating new upstream version, shadow (4.0.4.1)

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nekral-guest
2007-10-07 11:45:31 +00:00
parent effd479bff
commit e637799f9b
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@@ -7,3 +7,5 @@ man_MANS = \
groups.1 \
login.1 \
passwd.1
EXTRA_DIST = $(man_MANS)

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@@ -160,6 +160,8 @@ man_MANS = \
login.1 \
passwd.1
EXTRA_DIST = $(man_MANS)
subdir = man/de
ACLOCAL_M4 = $(top_srcdir)/aclocal.m4
mkinstalldirs = $(SHELL) $(top_srcdir)/mkinstalldirs

48
man/de/chfn.1 Normal file
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@@ -0,0 +1,48 @@
.\" Copyleft (C) 2003 Josef Spillner <josef@ggzgamingzone.org>
.\" Übersetzung der englischen Version von Julianne Frances Haugh
.\" Ersatz für die originale Version von:
.\" Copyright 1993 Sebastian Hetze und Peter Orbaek.
.\"
.\" Veröffentlicht unter der GNU General Public License (GPL).
.\"
.TH CHFN 1
.SH BEZEICHNUNG
chfn \- ändert den wahren Nutzernamen und Informationen
.SH SYNTAX
.TP 5
\fBchfn\fR
[\fB-f \fIVollerName\fR] [\fB-r \fIRaumnummer\fR]
.br
[\fB-w \fITelArbeit\fR] [\fB-h \fITelPrivat\fR] [\fB-o \fIAnderes\fR]
[\fINutzer\fR]
.SH BESCHREIBUNG
\fBchfn\fR ändert den vollen Namen, die Büronummer und Büroerweiterung,
sowie private Telefonnummer für ein Nutzerkonto.
Diese Information wird meist von \fBfinger\fR(1) und anderen Programmen
verwendet.
Ein normaler Nutzer darf nur die Felder für sein/ihr eigenes Konto ändern,
während der Supernutzer dies für alle Konten tun darf.
Auch darf nur der Supernutzer anhand der Option \fB-o\fR die Inhalte der
undefinierten Teile des GECOS-Feldes umändern.
.PP
Die einzige Beschränkung, die auf den Inhalten dieser Felder liegt, ist daß
kein Kontrollzeichen verwendet wird, und ebenso kein Komma, Doppelpunkt oder
Istgleichzeichen. Das Feld \fIAnderes\fR hat diese Beschränkung nicht, und wird
verwendet, um Informationen abzuspeichern, die von anderen Anwendungen
ausgelesen werden.
.PP
Wenn keine der Optionen ausgewählt sind, handelt \fBchfn\fR interaktiv.
Dabei wird der Nutzer nach den aktuellen Werten für alle Felder befragt.
Bei Eingabe eines neuen Wertes wird dieser verwendet, bei Eingabe einer
Leerzeile stattdessen der Originalwert beibehalten.
Der aktuelle Wert wird zwischen einem Paar von \fB[ ]\fR angezeigt.
Ohne Optionen fragt chfn nach einem Nutzerkonto.
.SH DATEIEN
\fI/etc/passwd\fR \- Informationen über Nutzerkonten
.SH "SIEHE AUCH"
.BR passwd (5)
.SH AUTOR
Julianne Frances Haugh <jockgrrl@ix.netcom.com>
.br
Deutsche Übersetzung von Josef Spillner <josef@ggzgamingzone.org>

48
man/de/chsh.1 Normal file
View File

@@ -0,0 +1,48 @@
.\" Copyleft (C) 2003 Josef Spillner <josef@ggzgamingzone.org>
.\" Übersetzung der englischen Version von Julianne Frances Haugh
.\" Ersatz für die originale Version von:
.\" Copyright 1993 Sebastian Hetze und Peter Orbaek.
.\"
.\" Veröffentlicht unter der GNU General Public License (GPL).
.\"
.TH CHSH 1
.SH BEZEICHNUNG
chsh \- ändert die Login-Shell
.SH SYNTAX
.TP 5
\fBchsh\fR
[\fB-s \fILoginshell\fR] [\fINutzer\fR]
.SH BESCHREIBUNG
\fBchsh\fR ändert die Login-Shell eines Nutzers.
Es legt den Namen des Befehls fest, der beim Login ausgeführt wird.
Ein normaler Nutzer kann die Login-Shell nur für sein/ihr eigenes
Konto ändern, während der Supernutzer dies für jedes Konto tun darf.
.PP
Die einzige Beschränkung, die für die Login-Shell gilt, ist daß der
Name des Kommandos in der Datei \fI/etc/shells\fR stehen muß.
Der Supernutzer darf allerdings jedes beliebige Kommando eintragen.
Nutzern, deren Konten einer Beschränkung unterliegen, ist es nicht
gestattet, ihre Login-Shell zu ändern.
Aus diesem Grund ist es nicht empfehlenswert, \fB/bin/rsh\fR in
\fI/etc/shells\fR einzutragen, da ein versehentlicher Wechsel
zu einer beschränkten Shell den Nutzer davon abhalten würde,
seine/ihre Login-Shell wieder auf den Originalwert zurückzusetzen.
.PP
Wenn die Option \fB-s\fR nicht ausgewählt ist, wird \fBchsh\fR im
interaktiven Modus betrieben, in der das Programm den Nutzer mit
der aktuellen Login-Shell fragt.
Durch Eingabe eines Wertes wird die Shell gewechselt, während sie bei
einer leeren Zeile gleich bleibt.
Die aktuelle Shell wird zwischen einem Paar von \fB[ ]\fR angezeigt.
.SH DATEIEN
\fI/etc/passwd\fR \- Informationen über Nutzerkonten
.br
\fI/etc/shells\fR \- Liste der gültigen Login-Shells
.SH "SIEHE AUCH"
.BR chfn (1),
.BR passwd (5)
.SH AUTOR
Julianne Frances Haugh <jockgrrl@ix.netcom.com>
.br
Deutsche Übersetzung von Josef Spillner <josef@ggzgamingzone.org>

27
man/de/groups.1 Normal file
View File

@@ -0,0 +1,27 @@
.\"
.\" Copyright 1993 Sebastian Hetze und der/die in der Sektion
.\" AUTOR genannten Autor/Autoren
.\"
.\" Dieser Text steht unter der GNU General Public License.
.\" Er darf kopiert und verändert, korrigiert und verbessert werden.
.\" Die Copyright und Lizenzbestimmung müssen allerdings erhalten
.\" bleiben. Die Hinweise auf das LunetIX Linuxhandbuch, aus dem
.\" dieser Text stammt, dürfen nicht entfernt werden.
.\"
.TH GROUPS 1 "1. Juli 1993" "LunetIX Linuxhandbuch" "Dienstprogramme für Benutzer"
.SH BEZEICHNUNG
groups \- zeigt alle Gruppen, denen der Benutzer angehört
.SH SYNTAX
.B groups
.RI [ Benutzer ...]
.SH BESCHREIBUNG
.B groups
gibt die Namen aller Gruppen vom
.I Benutzer
aus. Wird kein Name angegeben, werden die Gruppen des aktuellen Prozesses
gezeigt.
.SH "SIEHE AUCH"
.B groups
ist ein Shellscript und benutzt
.B id

147
man/de/login.1 Normal file
View File

@@ -0,0 +1,147 @@
.\" Copyleft (C) 2003 Josef Spillner <josef@ggzgamingzone.org>
.\" Übersetzung der englischen Version von Julianne Frances Haugh
.\" Ersatz für die originale Version von:
.\" Copyright 1993 Sebastian Hetze und Peter Orbaek.
.\"
.\" Veröffentlicht unter der GNU General Public License (GPL).
.\"
.TH LOGIN 1
.SH BEZEICHNUNG
login \- startet eine Sitzung auf dem System
.SH SYNTAX
\fBlogin\fR [\fB-p\fR] [\fINutzername\fR] [\fIENV=VAR\fR ...]
.br
\fBlogin\fR [\fB-p\fR] [\fB-h \fIHost\fR] [\fB-f \fINutzername\fR]
.br
\fBlogin\fR [\fB-p\fR] \fB-r \fIHost\fR
.SH BESCHREIBUNG
.B login
wird verwendet, um eine neue Sitzung auf dem System zu starten.
Es wird normalerweise automatisch als Antwort auf den Prompt
.I login:
auf dem Terminal des Nutzers ausgeführt.
.B login
kann von der Shell speziell behandelt werden und kann nicht als
Subprozess gestartet werden.
Typischerweise wird
.B login
von der Shell als \fBexec login\fR ausgeführt, so daß der Nutzer die
aktuelle Shell verlassen muß.
Der Versuch, von einer Shell außer der Login-Shell \fBlogin\fR
auszuführen, wird eine Fehlermeldung generieren.
.PP
Wenn das Programm vom Prompt \fIlogin:\fR ausgeführt wird,
kann der Nutzer Umgebungsvariablen nach dem Nutzernamen eingeben.
Diese Variablen werden in der Form \fBNAME=WERT\fR angegeben.
Nicht alle Variablen können auf diese Art und Weise gesetzt werden,
insbesondere \fBPATH\fR, \fBHOME\fR und \fBSHELL\fR stellen eine
Ausnahme dar.
Außerdem kann \fBIFS\fR dazugehören, wenn die Login-Shell des
Nutzers \fB/bin/sh\fR ist.
.PP
Der Nutzer wird anschließend nach einem Kennwort gefragt, falls
erforderlich. Dieses wird während der Eingabe nicht angezeigt.
Es sind nur eine kleine Anzahl von Login-Fehlern möglich,
falls \fBlogin\fR abbricht und die Kommunikation getrennt wird.
.PP
Falls die Kennwortalterung für ein Konto aktiviert wurde,
kann es sein, daß der Nutzer vor der weiteren Nutzung nach
einem neuen Kennwort gefragt wird. Das alte und das neue Kennwort
müssen angegeben werden, bevor fortgefahren werden kann.
In der Dokumentation zu \fBpasswd\fR(1) finden sich weitere
Informationen.
.PP
Nach einem erfolgreichen Login werdem dem Nutzer Systemmeldungen
präsentiert, sowie das Vorhandensein von Mails angezeigt.
Die Anzeige der systemweiten Nachrichtendatei \fI/etc/motd\fR kann
unterdrückt werden, wenn im Loginverzeichnis eine leere Datei
\fI.hushlogin\fR angelegt wird.
Die Mailnachricht ist entweder "\fBSie haben neue Mails.\fR",
"\fBSie haben Mails.\fR", oder "\fBKeine Mails.\fR", je nach
Zustandes der Mailbox des Nutzers.
.PP
Die Nutzer- und Gruppen-IDs werden gemäß den Werten in der Datei
\fI/etc/passwd\fR gesetzt.
Die Werte für \fB$HOME\fR, \fB$SHELL\fR, \fB$PATH\fR, \fB$LOGNAME\fR
und \fB$MAIL\fR werden ebenfalls entsprechend der Einträge in dem
Kennworteintrag gesetzt.
Werte für ulimit, umask und nice können ebenfalls gemäß Werten im
GECOS-Feld eingestellt werden.
.PP
Auf einigen Installationen wird die Umgebungsvariable \fB$TERM\fR
entsprechend dem Typ des Ausgabeterminals gesetzt, so wie in
\fI/etc/ttytype\fR angegeben.
.PP
Ein Initialisierungsskript für den Kommandozeilen-Interpreter
kann auch ausgeführt werden. Dazu sehe man in den entsprechenden
Manual-Seiten nach.
.PP
Ein Subsystem-Login wird durch das Vorhandensein eines "*" als erstem
Buchstaben der Login-Shell angezeigt. Das angegebene Heimatverzeichnis
wird als Wurzel des neuen Dateisystems verwendet werden, in das
der Nutzer tatsächlich eingeloggt ist.
.SH OPTIONEN
.TP
.B -p
Behalte die Umgebungseinstellungen bei.
.TP
.B -f
Keine Authentifizierung durchführen, Nutzer ist bereits angemeldet.
.TP
.B -h
Name des entfernten Rechners für das Login.
.TP
.B -r
Führ das Autologin-Protokoll für rlogin aus.
.PP
Die Optionen \fB-r\fP, \fB-h\fP und \fB-f\fP werden nur genutzt,
wenn \fBlogin\fP als root ausgeführt wird.
.SH HINWEISE
Diese Version von \fBlogin\fR hat viele Optionen für die Compilierung,
davon sind eventuell nur einige auf bestimmten Systemen in Gebrauch.
.PP
Der Ort der Konfigurationsdateien kann entsprechend der Systemkonfiguration
abweichen.
.PP
Es liegt NICHT in der Verantwortung von \fBlogin\fR, Nutzer von der utmp-Datei
zu entfernen.
Sowohl
.BR getty (8)
als auch
.BR init (8)
sind dafür zuständig, die Eigentümerschaft einer Terminalsitzung aufzuräumen.
Falls \fBlogin\fR ohne \fBexec\fR von der Shell genutzt wird, wird der Nutzer
weiterhin in der Lage sein, eingeloggt zu erscheinen, obwohl er aus der
Subsitzung ausgeloggt ist.
.SH DATEIEN
.br
\fI/var/run/utmp\fR \- Liste der aktuellen Login-Sitzungen
.br
\fI/var/log/wtmp\fR \- Liste der vorherigen Login-Sitzungen
.br
\fI/etc/passwd\fR \- Informationen über Nutzerkonten
.br
\fI/etc/shadow\fR \- Verschlüsselte Kennwörter und Alterungsinformationen
.br
\fI/etc/motd\fR \- Systemnachricht-Datei
.br
\fI/etc/nologin\fR \- Verhindert, daß sich Nutzer außer dem Supernutzer einloggen
.br
\fI/etc/ttytype\fR \- Lister der Terminaltypen
.br
\fI$HOME/.hushlogin\fR \- Unterdrückt die Ausgabe der Systemnachricht
.SH "SIEHE AUCH"
.BR mail (1),
.BR passwd (1),
.BR sh (1),
.BR su (1),
.BR login.defs (5),
.BR nologin (5),
.BR passwd (5),
.BR getty (8)
.SH AUTOR
Julianne Frances Haugh <jockgrrl@ix.netcom.com>
.br
Deutsche Übersetzung von Josef Spillner <josef@ggzgamingzone.org>

199
man/de/passwd.1 Normal file
View File

@@ -0,0 +1,199 @@
.\" Copyleft (C) 2003 Josef Spillner <josef@ggzgamingzone.org>
.\" Übersetzung der englischen Version von Julianne Frances Haugh
.\" Ersatz für die originale Version von:
.\" Copyright 1993 Sebastian Hetze und Peter Orbaek.
.\"
.\" Veröffentlicht unter der GNU General Public License (GPL).
.\"
.TH PASSWD 1
.SH BEZEICHNUNG
passwd \- ändert das Nutzerkennwort
.SH SYNTAX
\fBpasswd\fR [\fB-f\fR|\fB-s\fR] [\fIName\fR]
.br
\fBpasswd\fR [\fB-g\fR] [\fB-r\fR|\fB-R\fR] \fIGruppe\fR
.br
\fBpasswd\fR [\fB-x \fImax\fR] [\fB-n \fImin\fR]
[\fB-w \fIwarn\fR] [\fB-i \fIinaktiv\fR] \fILogin\fR
.br
\fBpasswd\fR {\fB-l\fR|\fB-u\fR|\fB-d\fR|\fB-S\fR|\fB-e\fR} \fILogin\fR
.SH BESCHREIBUNG
\fBpasswd\fR ändert Kennwörter für Nutzer- und Gruppenkonten.
Ein normaler Nutzer darf das Kennwort nur für sein/ihr eigenes
Login ändern, während der Superuser (root) dies für jedes Login darf.
Der Administrator einer Gruppe kann das Kennwort für die Gruppe ändern.
\fBpasswd\fR ändert auch Kontoinformationen, wie den vollen Namen
des Nutzers, seine/ihre Loginshell, oder das Datum und Intervall des
Ablaufes des Kennwortes.
.PP
Die Option \fB-s\fR sorgt dafür, daß \fBpasswd\fR das Programm \fBchsh\fR
aufruft, welches die Shell des Nutzers ändert. Die Option \fB-f\fR
läßt \fBpasswd\fR das Programm \fBchfn\fR zum Ändern der GECOS-Information
starten.
Diese beiden Optionen sind nur aus Kompatibilitätsgründen vorhanden, da diese
Programme direkt aufgerufen werden können.
.SS Änderung des Kennwortes
Der Nutzer wird zuerst nach seinem/ihren alten Kennwort gefragt, sofern es
bereits existiert. Dieses wird dann verschlüsselt und mit dem gespeicherten
Kennwort verglichen.
Der Nutzer hat nur einen Versuch, das Kennwort korrekt einzugeben.
Hingegen kann der Superuser diesen Schritt überspringen, um vergessene
Kennwörter abzuändern.
.PP
Nachdem das Kennwort eingegeben wurde, wird die Gültigkeitsinformation
geprüft, um herauszufinden ob der Nutzer zu diesem Zeitpunkt das Kennwort
ändern darf.
Wenn das nicht der Fall ist, verweigert \fBpasswd\fR die Kennwortänderung
und beendet sich.
.PP
Anschließend wird der Nutzer nach einem Ersatzkennwort gefragt.
Dieses wird auf Komplexität überprüft.
Als Richtlinie sollten Kennwörter mit 6 bis 8 Zeichen gewählt werden,
inklusive einem oder mehreren Zeichen aus den folgenden Mengen:
.IP "" .5i
Kleinbuchstaben
.IP "" .5i
Großbuchstaben
.IP "" .5i
Ziffern von 0 bis 9
.IP "" .5i
Satzzeichen
.PP
Es sollte darauf geachtet werden, daß keine Systemlöschzeichen
oder sonstigen Sonderzeichen darunter sind.
\fBpasswd\fR lehnt jedes Kennwort ab, welches nicht ein Mindestmaß
an Komplexität besitzt.
.PP
Wenn das Kennwort akzeptiert wurde, wird
\fBpasswd\fR ein weiteres Mal nach dem Kennwort fragen und dieses mit
der ersten Eingabe vergleichen.
Beide Eingaben müssen identisch sein, damit das Kennwort geändert
werden kann.
.SS Gruppenkennwörter
Wenn die Option \fB-g\fR benutzt wird, hat das die Änderung des Kennwortes
für die angegebene Gruppe zur Auswahl.
Dafür muß der Nutzer entweder der Superuser oder der Gruppenadministrator
sein.
Es wird nicht nach dem aktuellen Gruppenkennwort gefragt.
Die Option \fB-r\fR wird zusammen mit \fB-g\fR verwendet, um das aktuelle
Kennwort von der angegebenen Gruppe zu entfernen.
Das erlaubt den Zugriff auf die Gruppe durch alle Mitglieder.
Die Option \fB-R\fR in Kombination mit \fB-g\fR beschränkt den
Zugriff für alle Nutzer.
.SS Kennwortgültigkeitsinformationen
Die Information zur Gültigkeitsdauer des Kennwortes kann vom Superuser
mit den Optionen \fB-x\fR, \fB-n\fR, \fB-w\fR und \fB-i\fR geändert werden.
Mit der Option \fB-x\fR wird die maximale Anzahl an Tagen eingestellt,
die ein Kennwort gültig bleiben soll.
Nach \fImax\fR Tagen wird eine Kennwortänderung verlangt.
Die Option \fB-n\fR setzt die minimale Gültigkeitsdauer in Tagen,
nach der ein Kennwort geändert werden kann.
Es ist dem Nutzer nicht gestattet, sein Kennwort zu ändern, bis
\fImin\fR Tage verstrichen sind.
Die Option \fB-w\fR wird genutzt, um die Anzahl der Tage zu setzen,
an denen der Nutzer gewarnt wird, daß die Gültigkeit seines/ihres Kennwortes
bald ausläuft.
Die Warnung tritt dann \fIwarn\fR Tage vor dem Ablauf der Gültigkeit ein,
und teilt dem Nutzer mit, wieviele Tage noch bis zur notwendigen Änderung
verbleiben.
Durch \fB-i\fR wird verwendet, ein Konto zu sperren, wenn das Kennwort nicht
ein paar Tage nach Ablauf der Gültigkeit geändert wurde.
Wenn die Gültigkeit bereits für \fIinaktiv\fR Tage überschritten wurde,
kann sich der Nutzer nicht mehr an seinem Konto anmelden.
.PP
Wenn die sofortige Ungültigkeit eines Kennwortes gewünscht wird,
kann dieses über die Option \fB-e\fR eingestellt werden.
Diese Maßnahme zwingt den Nutzer dazu, sein/ihr Kennwort beim nächsten
Login zu ändern. Mit der Option \fB-d\fR kann ein Kennwort gelöscht werden.
Dies sollte mit Vorsicht verwendet werden, denn ein leeres Kennwort kann
bedeuten, daß beim Login keines mehr benötigt wird und somit Eindringlinge
Zugang zum System haben.
.SS Kontoverwaltung
Nutzerkonten können mit den Optionen \fB-l\fR und \fB-u\fR gesperrt und
wieder entsperrt werden.
Die Option \fB-l\fR deaktiviert ein Konto dadurch, daß das Kennwort
auf einen Wert gesetzt wird, der durch kein verschlüsseltes Kennwort
dargestellt werden kann.
Die Option \fB-u\fR schaltet das Konto wieder frei, indem das
Kennwort auf seinen vorherigen Wert zurückgesetzt wird.
.PP
Der Status eines Kontos kann mit der Option \fB-S\fR angesehen werden.
Die Statusinformation besteht aus 7 Feldern.
Das erste Feld ist der Loginname des Nutzers, gefolgt von dem Zustand
des Kontos: gesperrt (L), ohne Kennwort (NP), oder normal mit Kennwort
(P). Das dritte Feld gibt das Datum der letzten Kennwortänderung
zurück. In den restlichen vier Feldern stehen die minimale und maximale
Gültigkeitsdauer, die Warnzeit und die Dauer, nach der bei Inaktivität
das Konto gesperrt wird.
Diese Werte sind als Tagesangaben zu verstehen.
Siehe obiger Absatz
.B Kennwortgültigkeitsinformationen
für eine Erläuterung dieser Felder.
.SS Hinweise für Nutzerkennwörter
Die Sicherheit des Kennwortes hängt von der Leistungsfähigkeit
des Verschlüsselungsalgorithmus und dem Schlüsselraum ab.
Die auf \fB\s-2UNIX\s+2\fR-Systemen eingesetzte Verschlüsselungsmethode
basiert auf dem NBS DES-Algorithmus und gilt als sehr sicher.
Die Größe des Schlüsselraumes hängt von der Zufälligkeit (Entropie)
des ausgewählten Kennwortes ab.
.PP
Zwischenfälle bei Sicherheitsmaßnahmen mit Kennwörtern sind meist
durch unsachgemäßen Umgang oder ungenügende Kennwortwahl bedingt.
Aus diesem Grund sollte man kein Kennwort wählen, welches in einem
Wörterbuch vorkommt, oder so kompliziert ist daß man es notieren
muß.
Es sollte auch keinem Namen entsprechen, und ebensowenig der
Ausweisnummer, dem Geburtstagsdatum oder der Adresse.
Nichtbeachtung dieser Regeln führt oft zu Verletzungen der Systemsicherheit.
.PP
Das Kennwort muß dennoch einfach genug gehalten sein, daß man nicht
gezwungen ist, es auf Papier niederzuschreiben.
Das kann erreicht werden, indem man zwei kleine Wörter durch ein
Sonderzeichen miteinander verbindet, bespielsweise so: Pass%wort.
.PP
Andere Konstruktionsmethoden beinhalten die Auswahl eines leicht
zu merkenden Satzes und die Bildung eines Wortes durch
Aneinanderreihung der Anfangs- oder Endbuchstaben seiner Wörter.
Das Beispiel hierfür kommt aus 'Faust'
.IP "" .5i
Was wollt ihr da? Was schlich sich ein?
.PP
welches folgendes Wort bildet:
.IP "" .5i
WwidWss1.
.PP
Man kann sich ziemlich sicher sein, daß nur weniger Cracker
diesen Term in ihrem Wörterbuch haben.
Man sollte jedoch eigene Methoden zum Konstruieren von
Kennwörtern finden, und sich nicht ausschließlich auf die
hier aufgezeigten Kennwörter verlassen.
.SS Bemerkungen zu Gruppenkennwörtern
Gruppenkennwörter können ein ernsthaftes Sicherheitsproblem
darstellen, da mehr als eine Person befugt ist, das Kennwort
zu kennen.
Gruppen sind allerdings ein wichtiges Werkzeug für die Kooperation
unter verschiedenen Nutzern.
.SH HINWEISE
Nicht alle Optionen werden unterstützt.
Die Komplexitätsprüfung für Kennwörter kann sich von Rechner
zu Rechner unterscheiden.
Der Nutzer wird angehalten, ein Kennwort zu wählen, was so
komplex ist wie er/sie es für richtig hält.
Nutzer können eventuell ihre Kennwörter nicht ändern,
wenn NIS eingesetzt wird und sie nicht im NIS-Server eingeloggt sind.
.SH DATEIEN
.TP
.I /etc/passwd
Informationen über Nutzerkonten
.TP
.I /etc/shadow
Verschlüsselte Nutzerkennwörter
.SH "SIEHE AUCH"
.BR group (5),
.BR passwd (5)
.BR shadow (5)
.SH AUTOR
Julianne Frances Haugh <jockgrrl@ix.netcom.com>
.br
Deutsche Übersetzung von Josef Spillner <josef@ggzgamingzone.org>